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Betriebliche Altersvorsorge


Betriebliche Altersversorgung bei LANXESS und ARLANXEO

Die Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung mit arbeitgeberseitiger Beteiligung an der Finanzierung ist ein klares Bekenntnis von LANXESS und ARLANXEO für ein betriebliches Altersversorgungssystem!

LANXESS und ARLANXEO haben sich mit den Betriebsräten auf eine neue betriebliche Altersversorgung (bAV) für Beschäftigte geeinigt, die ab 1. Januar 2017 eintreten bzw. bereits eingetreten sind. Es handelt sich dabei um eine Direktzusage in Form einer Versicherung bestehend aus Basis- und Aufbauversorgung. Hier einige Details:

Basisversorgung
Die Basisversorgung setzt sich zusammen aus einem Arbeitnehmerbeitrag von 2,0 Prozent vom Bruttogehalt und einen Beitrag von LANXESS bzw. ARLANXEO in Höhe von 2,3 Prozent. Die Altersleistung besteht zum einen aus einer Altersrente mit Kapitaloption und zum anderen aus Wahlmöglichkeiten zur Hinterbliebenenabsicherung.

Aufbauversorgung
Die Aufbauversorgung für Leitende Mitarbeiter und Leitende Angestellte der Management Grades I-IV gilt für ein pensionsfähiges Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung. Hierbei hat der Beschäftigte die Wahl eines Beitrags zwischen ein und acht Prozent (in Ein-Prozent-Schritten). Auf diesen Beitrag gewährt LANXESS bzw. ARLANXEO einen Arbeitgeberzuschuss in Höhe des 1,5-fachen des Beitrags. Die Altersleistung besteht aus einem Alterskapital mit verschiedenen Verrentungsoptionen.

Des Weiteren bestehen Entgeltumwandlungsmöglichkeiten aus tarifvertraglichen Regelungen, deren Beiträge ebenfalls in die Aufbauversorgung fließen.

Tarifmitarbeiter
Ab 2017 ändern sich erneut die Rahmenbedingungen für Tarifmitarbeiter zur Altersversorgung und bestehende Entgeltumwandlungen, wonach LANXESS seinen Tarifmitarbeitern weiterhin die Möglichkeit der Eigenvorsorge bietet. Auch die neue betriebliche Altersversorgung 2017 beinhaltet unverändert gleiche Konditionen:

1) Tariflicher Entgeltumwandlungsbetrag (TUG)
Tarifmitarbeiter erhalten für ihre Altersversorgung einen jährlichen Grundbetrag in Höhe von 478,57 Euro zusätzlich zu ihrem Entgelt als tarifliche Leistung vom Arbeitgeber.

2) Chemietarifförderung
Hinzu kommen als sogenannte Chemietarifförderung weitere 134,98 Euro, die LANXESS einbringt. Der Gesamtbetrag von 613,55 Euro fließt komplett in die Altersversorgung ohne einen Eigenbeitrag geleistet zu haben, sofern das Angebot angenommen wurde.

Auch Urlaubsgeld und die tarifliche Jahresleistung (Weihnachtgeld) können bis zu einer bestimmten Obergrenze eingebracht werden. LANXESS stockt jeweils 100 Euro, die der Tarifmitarbeiter investiert, mit weiteren 13 Euro auf.

Vom Bruttogehalt des Beschäftigten fließen monatlich 2 % in die Altersversorgung. LANXESS erhöht diesen Betrag um weitere 4,3 %. Hinzu kommen Garantiezins und Überschüsse.

Management Grades I-IV
Die Altersversorgung der Mitarbeiter der Management Grades I-IV gliedert sich in 2 Stufen.

Stufe 1: 1-8 % Eigenbeitrag vom jährlichen Funktionseinkommen. LANXESS legt das 1,5-fache auf den Eigenanteil obendrauf.

Stufe 2: Zusätzlich können bis zu 20 % des jährlichen Funktionseinkommens in 500 Euro-Schritten umgewandelt werden, was als Deferred Compensation bezeichnet wird.

Im Versorgungsfall besteht der Anspruch auf lebenslange Rentenzahlungen. Alternativ besteht die Möglichkeit von

– Kapitalauszahlung
– drei Jahresraten bis zur Erreichung der Regelaltersgrenze
– eine höhere eigene Rente durch Abwahl der Hinterbliebenenversorgung (muss erst kurz
vor der Pensionierung erfolgen)

Alle oben genannten Beiträge werden dabei zur laufenden Finanzierung der erteilten Altersversorgungsbausteine in Rückdeckungsversicherungen bei der R+V Versicherung (Basisversorgung) beziehungsweise Allianz (Aufbauversorgung) gezahlt und wächst durch den Garantiezins (momentan 0,9 %) plus Überschüsse weiter.

Für Beschäftigte, die vor dem 1. Januar 2017 bei LANXESS bzw. ARLANXEO eingetreten sind, gilt:

• Bestehende Versorgungszusagen in der Grundversorgung (Bayer Pensionskasse oder Rheinische Pensionskasse) und Zusatzversorgung bleiben für die Vergangenheit und Zukunft unverändert.

• Bestehende Versorgungsansprüche aus der reinen Entgeltumwandlung (TEA/DC) bleiben für die Vergangenheit und für das Jahr 2017 ebenfalls unverändert.

• Zukünftige Versorgungsansprüche aus der reinen Entgeltumwandlung (TEA/DC) werden ab dem Jahr 2018 auf das neue System umgestellt.